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Bereits gehaltene Vorträge
Titel Thema
Testament:
Alles gut überlegt?
Erbstreitigkeiten müssen nicht sein. Die Praxis zeigt, daß sehr häufig Unklarheiten oder gar Fehler in privaten Testamenten die Ursache für langwierige und teure Rechtsstreite sind. Sie können leicht vermieden werden. Mit einer Einführung in das Erbrecht werden die wesentlichen Gestaltungsmöglichkeiten für ein Testament dargestellt.
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung
Eine Einführung in die wichtigsten Fragen zur rechtlichen Vorsorge für Krankheit und Alter und zur Vermeidung staatlicher Betreuung.
Übergabevertrag: Alles gut überlegt?
Zunächst wird erörtert, welche Gründe für und welche gegen die Übertragung von Grundeigentum zu Lebzeiten sprechen. Es folgt eine Einführung in das Recht der vorweggenommenen Erbfolge. Dargestellt werden die typischen Regelungen und Pflichten von Übergeber und Übernehmer, Abfindung von Geschwistern, Rückforderungsvereinbarung für bestimmte Fälle, Sicherung der Übergeber durch Grundbucheintragung, sowie für den Fall der Belastung des Grundeigentums im Rang vor den Rechten der Übergeber. Ziel ist ein sicheres Regelwerk, das Streit dauerhaft vermeidet.
Vererben und Verschenken

Vortrag im Rahmen der ersten
BÜRGER-INFORMATION der NOTARKAMMER FRANKFURT am Main mit folgenden Themen:

Allgemeine Kriterien für die Entscheidung der Frage, ob und welche Vermögensteile an Kinder und/oder Ehegatten zu Lebzeiten aus der Hand gegeben werden sollen, oder ob die Vermögensnachfolge besser durch Testament / Erbvertrag zu regeln sei.
  • Welche wesentlichen Instrumente bietet das Gesetz für beide Wege?
  • Welche Rolle spielt die Erbschafts-/ Schenkungssteuer?
  • Was ist üblich und sinnvoll, wovon ist abzuraten?
  • Was ist "gerecht"?
  • Wie sollen "zufällige" Vorteile und Risiken verteilt werden?
  • Welche wichtigen allgemeinen Regelungsziele bestehen, und wie sind sie zu erreichen?

Einige wichtige Punkte:

  • Sicherung des familiären Friedens
  • Ausgleich der Zuwendung zwischen Geschwistern, jetzt oder bei der Erbteilung, Anrechnung auf den Pflichtteil
  • Pflichtteilsergänzungsansprüche nicht oder zu gering bedachter Kinder, (behinderte oder bedürftige) "Sorgenkinder"
  • Rückforderung eines Geschenkes durch den Schenker oder „das Sozialamt“
  • Regelung des Rechtsverhältnisses zwischen Geschwistern in diesem Fall Unterhaltsregelung
  • Was hat der Schenker, insbesondere zu seiner eigenen Sicherheit, zu beachten?

Einige Themen:

  • Wohnungsrecht
  • Pflegerecht
  • Nießbrauchsrecht
  • Sicherung gegen Veräußerung oder Belastung des übertragenen Gegenstandes oder bei Zwangsvollstreckung in diesen Vermögensverfall
  • Insolvenz
  • grober Undank oder andere schwere Pflichtverletzung des Beschenkten
  • Tod oder Scheidung des Beschenkten

Die Bedeutung der Rangfolge im Grundbuch wird oft vernachlässigt; Schutzmechanismen werden nicht genutzt; häufig genug hat ein Schenker durch eine unbedachte Regelung (z.B. einen vorschnell unterschriebenen Rangrücktritt) seine Rechte ersatzlos verloren und musste aus dem zuvor von ihm verschenkten Haus ausziehen.

  • Was hat der ein Testament Errichtende zu beachten?
  • Wann ist ein Erbvertrag zu empfehlen, was ist hierbei zu beachten?

Einige Themen der erbrechtlichen Gestaltung:

  • Einsetzung von (unbeschränkten) Vollerben oder von (je nach Gestaltung: mehr oder weniger beschränkten) Vorerben,
  • Nacherben, Ersatzerben,
  • Kinder aus verschiedenen Ehen,
  • Vermächtnis,
  • Testamentsvollstreckung, Auflagen,
  • Berücksichtigung des Pflichtteils,
  • Strafklausel
  • Wiederverheiratung

Zum Abschluss:
11 goldene Regeln zum Thema!

Vermögens- und Erbrecht
in und nach der Ehe
Einführung in die wichtigsten Themen der rechtlichen Beziehungen in und nach der Ehe:
  • Zugewinngemeinschaft, Eheverträge
  • Haftung für Verbindlichkeiten des (geschiedenen) Ehegatten
  • Verhalten gegenüber Banken oder anderen Gläubigern
  • Erbrecht, Pflichtteilsrecht
  • Vermögensauseinandersetzung nach Trennung und Scheidung
Unternehmen und Rechtsform
Einführung in die Möglichkeiten und die Bedeutung der Rechtsform eines Unternehmens, insbesondere für Organisation, Haftung, Nachfolgeplanung des Unternehmers. In Zusammenarbeit mit Herrn Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Karl-Heinz Hofmann, Babenhausen, betr. die steuerlichen Aspekte.
Forderung und Vollstreckung
Einführung in das Recht der effektiven Verfolgung von Ansprüchen, insbesondere auf Zahlung, mit Tipps eines Anwalts aus der Praxis. Der Vortrag soll helfen, auch ohne Anwalt Fehler zu vermeiden.
Erste Hilfe bei Trennung / Scheidung
Rechtsanwalt Dr. Ingo Friedrich, Fachanwalt für Familienrecht, informiert über Rechtsfragen und Sicherungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung.
Mediation
Ein vor einigen Jahren in USA entwickeltes Streitschlichtungsverfahren findet auch in Deutschland zunehmende Anerkennung: die Mediation. Dabei handelt es sich um eine besonderes Vermittlungsverfahren in Konfliktsituationen, welches auf vielen Gebieten erfolgreich angewendet wird, z.B. bei familiären, auch erbrechtlichen Auseinandersetzungen, im Arbeitsrecht (Stichwort: "mobbing"), ebenso wie bei Großprojekten. In der hiesigen Region haben sich vier erfahrene Fachleute mit juristischer und psychosozialer Ausbildung zu der ( Kooperation Mediation") zusammengeschlossen. Vertreten sind hierbei unter anderem die Referenten dieses Vortrags:
Rechtsanwalt Dr. Ingo Friedrich, Fachanwalt für Familienrecht, und die Babenhäuser Familientherapeutin Gertraude Schwarzbauer.
Weit verbreitete Rechtsirrtümer
Eine "ent-täuschende" und zugleich unterhaltsame Darstellung der häufigsten Rechtsirrtümer in der Bevölkerung, an deren Ausrottung Generationen von Juristen bisher vergeblich gearbeitet haben - obwohl sie schwerwiegende Folgen haben können.
   
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